Großraum Lille
Auf dem Weg zu einem im Jahre 2011 100%ig sauberen öffentlichen Nahverkehr
Ergebnisse und Entscheidungen
Im Jahr 1992 wurde die getrennte Müllsammlung und die Verwertung des organischen Anteils des Hausmülls eingeführt. Damals war allerdings noch nicht klar, welche Technik sich dabei durchsetzen würde. Die in den Jahren 1995 - 1998 an drei verschiedenen Standorten durchgeführten Studien haben belegt, dass die Biogasproduktion technisch, ökologisch und wirtschaftlich bezüglich der aufkommenden Abfallmenge am sinnvollsten ist. Diese Entscheidung hat gleichzeitig zur Einführung eines alternativen Systems für den Mülltransport geführt, der nun auf dem Wasserweg erfolgt.
Dazu wurden zwei Transferzentren im Norden und im Süden errichtet, welche die beiden Anteile an Restabfällen und organischen Abfällen aufnehmen und die nicht vor Ort behandelten Rest-stoffe auf dem Wasserweg weiter befördern können
Im Übrigen sieht der Plan für die Verkehrsbetriebe der Stadt Lille einer Vergrößerung des Fuhrparks an gasbetriebenen Stadtbussen vor. Dies soll in einem ersten Zeitraum bis Ende 2006 durch den Ankauf von 100 zusätzlichen Fahrzeugen geschehen. In einem zweiten Zeitraum sollen dann weitere 100 Fahrzeuge die Busflotte verstärken. Damit werden die Verkehrsbetriebe dann zur Gänze saubere Fahrzeuge benutzen.
So wurden, um den Zielen des Plans für die städtischen Verkehrsbetriebe und der Entwicklung der "sauberen" Busflotte zu entsprechen, zwei neue Depots in Sequedin und Wattrelos in Dienst gestellt, die mit Biomethan und Erdgas gespeist werden.














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